Feine libanesische Küche

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Taboulé

Petersilien- und Pfefferminzsalat


ist ein ausgesprochen libanesischer Salat. Man bekommt ihn zwar auch in Damaskus und Aleppo vorgesetzt, aber nirgendwo schmeckt er so wie im Libanon, wo er zu den beliebtesten Gerichten überhaupt gehört, so wie Kebbeh > Fleischgericht oder Hommus > Kichererbsen bi tahini > Sesamöl.
An schönen Sommerabenden veranstaltet man sogar richtige Taboulé-Partys. Selbst in Gastwirtschaften und den kleinen Snackbars der Tankstellen an den großen Fernstraßen, wo man im Freien unter Sonnenschirmen sitzen und sich erfrischen kann, während die Tankwarte den Wagen versorgen oder in den Restaurants am Meer entlang, bekommt man Taboulé vorgesetzt. Einheimische sowie Fremde geben einstimmig zu, dass Taboulé einfach der schmackhafteste Salat und unbedingt eine Delikatesse ist.


Zutaten: ½ Tasse fein gemahlener Weizenschrot, 1 Tasse frische, fein gehackte Grüne Minze, 1 ½ Tassen fein gehackte Petersilie, 1 fein gehackte Zwiebel, 4 mittelgroße Tomaten in sehr kleine Würfel geschnitten, Olivenöl und den Saft ca. einer ½ Zitrone hineingeben, Salz und Pfeffer.


Weizenschrot ca. 2 Stunden in Wasser einweichen, danach abtropfen lassen und das Wasser mit den Händen auspressen, wobei man immer eine Handvoll Schrot auf einmal zur Kugel formt, zwischen den Fingern auspresst und in der Salatschüssel verteilt. 1 Zwiebel fein gehackt, Salz und Pfeffer, Petersilie und Grüne Minze fein geschnitten dazu mit den Tomaten geben! Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen und nun alles gut durchmischen. Abschmecken und ggf. mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft nachwürzen. Taboulé muss etwas säuerlich schmecken !
Dann wie folgt anrichten: Mischung auf eine ovale Platte häufen, mit halbierten Tomatenscheiben, Kopfsalat und Petersilie, die wie Bäumchen aus dem Taboulé-Berg wachsen, garnieren. Auf einer Extraplatte kleine Salatblätter legen - tunlichst vom Salatherz - , die dann als Essbesteck dienen: man biegt sie zwischen den Fingern zum Schäufelchen und nimmt damit den Taboulé-Salat auf.


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